© Jean Paul Schmitz, 1956.
Jean Paul Schmitz
Maler, Zeichner, Grafiker

Der Schwerpunkt des Schaffens von Jean Paul Schmitz liegt deutlich auf der Landschaftsmalerei, insbesondere auf den Motiven am Bodensee. Jean Paul Schmitz hat das kollektive Bild von der Bodenseehalbinsel Höri als einen hellen „Ort des Südens“ stark geprägt.

Vita
  • 1899 Geboren am 4. März in Wesseling, Rheinland.
  • 1917 Als Kriegsfreiwilliger zur Wehrmacht.  Teilnahme am l. Weltkrieg in der Artillerie an der Westfront.
  • 1918-19 Bei Kämpfen in Flandern wird er verwundet. In dieser Zeit beschließt Jean Paul Schmitz, Maler zu werden.
  • 1923-26 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Heinrich Nauen. Die Leitung der Akademie lag bei Walter Kaesbach.
  • 1934 Heirat mit der Malerin Ilse Pieper und Umsiedlung nach Berlin. Bekanntschaft mit Hans Sauerbruch.
  • 1942 Radtour zum Bodensee auf die Höri. Besuche bei Kaesbach, Dix, Macketanz.
  • 1942 Jean Paul Schmitz wird zum Zollgrenzschutz im Elsass (Winkel und Oberlag) eingezogen, wo er bis Kriegsende dient.
  • 1949 Umzug nach Wangen am Bodensee. Treffen mit alten Kollegen: Walter Kaesbach, Otto Dix, Ferdinand Macketanz, Curt Georg Becker, Erich Heckel, Arthur Wittig, Hans Sauerbruch. Hier entsteht die Gruppe der „Höri-Maler“.
  • 1950 Jean Paul Schmitz widmet sich der Bodenseelandschaft. Regelmäßige Teilnahme an den regional wichtigen Kunstausstellungen in Singen am Hohentwiel und Konstanz, sowie in seiner alten Heimat Düsseldorf und Düren.
  • 1962 Mitbegründer der Konstanzer Künstlergruppe »Der Kleine Kreis«. Dazu gehören u.a. Hans Sauerbruch, Otto Adam, Karl Einhart, Rudi Stuckert und “Röschen” Schnorrenberg.
  • 1970 stirbt Jean Paul Schmitz in Singen. Die Grabrede hält Hans Sauerbruch.

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