HANS SAUERBRUCH
Maler, Zeichner

Hans Ferdinand Sauerbruch ist ein Künstler der Region um den Bodensee. Sein Malstil blieb stets sachlich, überwiegend gegenständlich. Für sein soziales Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für sein soziales Engagement wurde Hans Ferdinand Sauerbruch zum Ehrenbürger der Stadt Konstanz ernannt und eine Strasse nach ihm benannt.

Vita

  • Hans Sauerbruch verbrachte seine Kindheit in Zürich und seine Jugend in München und Berlin – jeweils den Karrieresprüngen seines Vaters Ferdinand Sauerbruch folgend, ein bekannter deutscher Mediziner im 20. Jahrhundert.
  • 1918 zog die Familie mit dem Vater nach München, wo Hans Sauerbruch u. a. Franz von Stuck kennenlernte und Zeichenunterricht beim Maler und Grafiker Hans Stadelmann bekam. Bei einem Urlaub in Davos mit etwa 15 Jahren lernte er Ernst Ludwig Kirchner näher kennen.
  • Nach einer Vermittlung durch Max Liebermann lernte er in Berlin bei Willy Jaeckel. Bekannt wurde er 1934 durch seine Illustrierung von Grimmelshausen „Simplizissimus“ mit 200 Federzeichnungen.
  • 1936 Verein Berliner Künstler, wo er das vermutlich jüngste Mitglied war.
  • 1937 hatte er bei einem sechswöchigen Aufenthalt anlässlich der Weltausstellung in Paris Kontakt mit der modernen französischen Kunst.
  • 1939 bis 1942 lebte und arbeitete er als Stipendiat der Deutschen Akademie der Künste in Olevano und in Rom in der Villa Massimo und bis 1945 als Kriegsmaler in einer Propaganda-Kompanie. Während des Zweiten Weltkriegs war er Soldat in Italien, unter anderem in Palermo als Flak-Leiter, in Russland, auf dem Balkan und in Österreich.
  • 1946 baute er, nach Krieg und Gefangenschaft, in Konstanz ein neues Leben auf und wurde Mitbegründer des „Kleinen Kreises“.
  • 1961 lehrte er an der Konstanzer Volkshochschule Zeichnen.
  • 1963 wurde er an der dortigen Fachhochschule Dozent für Zeichnung, Gestaltung und Kunstgeschichte.
  • 1980 beendete er seine Lehrtätigkeit endgültig.
  • 1996, 6. März verstarb Hans Sauerbruch in Konstanz.