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HEGAU BODENSEE GALERIE PRÄSENTIERT

Natalia Simonenko

"Hier wohnt die Sonne"

Ausstellung 1 - 2012

Dauer der Ausstellung: 29. 01. 2012 bis 24. 03. 2012

Deutsch - Text

 

Auszug aus der Vernissage - Rede von Frau Karin Weber, gehalten am 22.10.2010 gehalten im Museum

in Döbeln.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich freue mich sehr, dass Sie gewillt sind, sich von den malerischen Werken von Natalia Simonenko, einer Malerin aus St. Petersburg, verführen zu lassen.

Wenn ein Punkt Bewegung und Linie wird, entstehen flächige und räumliche Energien, Harmonien, die vom Betrachter Besitz ergreifen und im Besonderen wenn Licht mit ins Spiel kommt, Farbklänge und

Klangfarben, die einer inneren Gesetzmäßigkeit folgen, um sich im Raum auszubreiten, zu einer Symphonie mutieren, sich frei zu machen - oder Gegensätzlich verstummen wollen, schweigend ihrem Betrachter gegen über treten, wenn das Herz noch nicht bereit ist mitzuschwingen.

Natalia Simonenko hat Mut zur Kunst mit eigenen wilden Klangfarben, Mut zur Neu-Komposition

mit individueller Struktur.

Unbeeinflusst von den Moden des Kunstmarktes erzählt sie von der Schönheit der Welt, vom Licht das die Schönheit beseelt. Sie bekennt sich zu ihren Wurzeln, zu Schischkin und Repin, zu einem Realismus, der in der Nähe der Licht- und Luftmalerei des Impressionismus angesiedelt ist.

Es ist schwer, oder vielmehr eine seltene Gabe, den inneren Ausdruck in einer bezwingenden, wohltemperierten Sprache mitzuteilen, und zwar nicht durch ein Ungefähr oder Übertreibung, sondern durch eine gekonnte Orchestrierung der Kunst, die alles enthält, was das eigene Leben ausmacht.

Zeit scheint gleich gefroren in der Licht trinkenden Malerei von Natalia Simonenko. Momentaufnahmen einer intensiven Beobachtungsgabe von Welt verwandeln sich in Malerei mit schönem und zugleich kräftig auftretendem Pathos.

 

 

 

Englisch Text / English - text

 

Excerpt from the opening - Speech by Ms Karin Weber held on 22.10.2010 held at the Museum

in Chub/Russia.

Dear Ladies and Gentlemen,

I am delighted and glad that you are willing to be seduced and tempted by the beautiful works of Natalia Simonenko, a young painter from St. Petersburg.

If a point is moving and becoming a line, certain air filling energy, harmonies will be created, which want to posess the obsever . Particular when light comes into play, sounds and color are forming a harmony,

turning into a symphony, spreading out into the romm, to free oneself - or remain silenced - Contrary,

not ready to tell one word pointed to their viewers - when the heart is not yet ready to swing.

Natalia Simonenko has the courage to produce art with her own wild color sounds and painting

techniques, the courage to create new compositions with individual structure.

Unaffected by the fashions and tendency´s of the art market, she talks about the beauty of the world,

inspired by the magnificant power of the light. She is still committed to her roots, to Repin and Shishkin,

a realism that is close to the light and air Impressionist painting located.

You alos could say, that she has a traditionel, classical russian art education.

Snapshots of an intensive observation of the world are transformed into beautiful paintings with strong

and powerfull pathos.

 PDF der Ausstellung

 

1952 hatte er seine erste Einzelausstellung und schon vier Jahre später präsentierte man seine Arbeit im Museum of Modern Art. Später kamen Ausstellungen in Kalifornien hinzu und die ersten Sammler seiner Kunst und glühende Bewunderer stellten sich ein, wie zum Beispiel Dennis Hopper. Ende der fünfziger Jahre entschied er sich für die Kunst und gab den Brotberuf auf. In seinen 1962 gegründeten, „Factory" genannten Ateliers, verschiedenen in New York gelegenen Fabrikhallen, arbeitete er an unterschiedlichsten Projekten. Die Factorys waren quasi Warhols Experimentierfeld: Atelier, Filmstudio und „Partylocation" mit anschließendem „Wohnort" für die Protagonisten. Zugleich bildeten sie den Pool der kreativen Szene New Yorks. Stars wie Bob Dylan, Mick Jagger oder Jim Morrison fanden sich hier ein; Künstlerkollegen wie Salvador Dalí oder Marcel Duchamp machten ihre Aufwartung. Warhol spezialisierte sich anfangs auf den Siebdruck. Ausgangsmaterial hierfür waren meistens Bilder aus den Medien, wie beispielsweise das Magazin Life oder Film-, Post- und Autogrammkarten. Später verwendete er bevorzugt eigene Polaroid-Aufnahmen für seine Arbeiten. Viele von Warhols Bildern wurden aber nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seinen Assistenten wie G. Malanga aus geführt. Andy Warhol war, noch bevor er ein Künstler war, eine Marke inklusive Schutz der Vervielfältigungs- Rechte und Copyright. Wie viele Künstler braucht die Kunst? Sie kommt ohne Künstler aus, hoffte Andy Warhol. Wir sind uns da nicht mehr so sicher, man erkennt die Notwendigkeit des Daseins unserer Künstler, selbst der nur regional bekannten Maler, wenn man diese grandiosen Zeichnungen anschauen darf, die so wundervoll eigenständig in ihrer Form und Erscheinung sind. Der Popstar Warhol sagte zu Beginn seiner Karriere: „Ich kann alles zeichnen, wenn Sie mir nur sagen was ich zeichnen soll..." Die Künstler und ihre limitierte „Szene" sind nicht nur Reflektor, sondern auch notwendiges „Befruchtungsorgan" unserer Gesellschaft.

(Quellen: Wikipedia und Berliner Zeitung)

Autor: Ragnar Paslbhoel